Liegetipp
Liegetipp
Die Schlaflage im Bett ist mitentscheidend, ob sich die Muskulatur während der Nacht entspannen und erholen kann. In einer schlechten Schlaflage, versucht die tiefe Rückenmuskulatur den Körper in seiner natürlichen Position zu halten. Dies kann zu Verspannungen und Schmerzen führen.
Nur eine entspannte Muskulatur kann sich in der Nacht wirklich erholen. Je nach Schlaflage ist dies aber nicht immer der Fall. In der Bauchlage sind die Verdrehungen der Wirbelsäule und das Durchhängen des Hohlkreuzes (Lendenlordose) zu gross, damit sich die Muskulatur erholen könnte. Zudem ist in dieser Schlaflage der Druck auf die inneren Organe hoch. In der flachen Rückenlage ist die Rückenmuskulatur gestreckt und angespannt. Das Kreuz ist in dieser Lage oft nicht unterstützt und liegt hohl. Durch die gestreckten Beine kippt das Becken nach hinten und die Beinmuskulatur ist gestreckt. In der Seitenlage hingegen ziehen wir automatisch beide Beine etwas an und machen einen runden Rücken. Dadurch entspannt sich die Rückenmuskulatur und auch das Becken kippt nach vorne. Wenn die Schultern genügend Platz haben, stehen die Schulterblätter schön über einander. Wichtig ist, dass die Schultern nicht nach vorne oder hinten gezogen werden. Die daraus resultierende Rotation würde eine Korrekturspannung der Muskulatur erzeugen, die zu Schmerzen führen kann.